Der DJI Osmo Pocket ist eine kleine, leichte und auf drei Achsen stabilisierte Kamera. Mit dieser Kamera kannst du stabilisierte Videos in 4K und SlowMotion in 1080p aufnehmen. Genau aus diesem Grund ist Sie für uns die perfekte Kamera um erst einmal kostengünstig den Einstieg in qualitativ hochwertige Videos für euch zu machen.

Osmo Pocket von DJI

Wie der Name schon sagt, kann man Sie ganz leicht in der Hosentasche oder aber auch im Rucksack verstauen und hat quasi immer eine Kamera mit dabei. Genau das macht sie zu einer guten Kamera. Sie ist immer dabei und schnell einsatzbereit. Somit verpasst man kaum eine gute Szene. Klar ist das Smartphone vermutlich noch schneller ausgekramt oder gerade in der Hand. Aber dort sind die Bilder halt nicht physisch auf allen drei Achsen stabilisiert. Die Bildqualität beim Osmo Pocket ist ebenfalls besser als die meines aktuellen iPhone X.

Wie ist der Osmo Pocket verpackt?

Schon vor dem Unboxing fällt auf, wie klein die Kamera ist. Die Packung ist nicht größer als eine Handfläche und besteht aus gepressten Karton. Trotzdem sieht die Packung recht hochwertig aus. Macht man die Verpackung auf, findet man ein Ladekabel, ein Hardcase, eine Trageschlaufe, zwei Adapter für Lightning und USB-C und last but not least die Kamera selbst.

Lieferumfang

Zum Ladekabel muss man glaube ich nicht viel sagen, außer dass es sich dabei um ein USB-C auf USB Kabel handelt. Man braucht es halt zum Laden, da der Akku im Osmo Pocket fest verbaut ist. Beim Case wird es schon interessanter. Dort passt der Pocket perfekt rein. Auch an Szenarien wie das Laden im Case oder ein aufgesteckter Adapter wurde gedacht. Schalten man den Osmo aus, fährt dieser direkt die Linse in eine Position, dass man die Kamera problemlos in das Case bekommt und die Linse zur Rückseite des Case zeigt. Somit ist diese dann auch perfekt vor Stößen oder ähnlichem geschützt.

Die Bedienung

Auf dem Griff des Pocket sind zwei Knöpfe für die Auswahl des Modus, das Ein- bzw. Ausschalten und das starten der Aufnahme platziert. Zudem gibt es noch ein 2 x 2 cm kleines Touchdisplay über welches man inzwischen auch ziemlich viel steuern kann. Wem das zu klein ist, kann über einen der mitgelieferten Adapter sein Smartphone anschließen. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass Smartphone einen Lightning oder USB-C Anschluss hat.

Bildqualität

Die Bildqualität ist dank des 1/2.3 Zoll großen Sensors bei 4K und 60 fps ausreichen gut. Lediglich im Low-Light Bereich merkt man dem Osmo Pocket seine Größe an. Dort sind die Bilder schnell verrauscht. Bei unseren Aufnahmen war es jedoch eher ein größeres Problem bzw. Bedürfnis das Bild mit Hilfe eines ND-Filters abzudunkeln und somit auch gleichzeitig etwas Tiefenschärfe zu erhalten.

Funktionsumfang

Das I-Tüpfelchen sind die stetig wachsenden Funktionen für den intern verbauten Touchscreen oder Funktionen wie z. B. Active Track, Social Media Stories, Timelapses etc.. War es früher nur möglich den Pro Mode über ein angeschlossenes Smartphone zu aktivieren, kann man dies inzwischen direkt über das integrierte Touchdisplay aktivieren. DJI lässt das Produkt also auch nach dem Kauf noch wachsen. Somit erhält man auf Dauer noch mehr für sein Geld.

Fazit

Als Fazit kann man sagen, dass der Osmo Pocket eine gute und auch günstige Alternative zu einer Combo aus DJI-Ronin und DSLR/DSLM Kamera ist. Die Bildqualität ist für den verlangten Preis von 300-350€ sehr gut und liefert von Haus aus Funktionen, die man sonst nur von den Drohnen des Herstellers oder teuren System kennt.